Donnerstag, 4. Februar 2010

Ämter

Behörden sind wohl überall auf der Welt gleich: Nervig!
Wir wollten letzte Woche unseren Führerschein ändern lassen, bzw unseren deutschen gegen einen kanadischen "eintauschen". Der deutsche wird dabei nach Deutschland geschickt und man bekommt hier einen lokalen ausgestellt. Das muss man innerhalb der ersten 90 Tage Aufenthalt machen, sonst kann / darf man mit dem deutschen Führerschein nicht mehr hier Autofahren, bzw. Autos mieten etc. Mit dem internationalen Führerschein (den wir ja haben) ist das bis zu 6 Monaten gültig.

Naja, wir waren jedenfalls da, haben erst mal ewig gewartet bis unsere Nummern aufgerufen wurden und dann hieß es: "Sie müssen ihren deutschen Führerschein übersetzen lassen!". Bei Viktor und mir wurde nämlich unsere Prüfungsdaten mit der Hand eingetragen, weil wir beide schon 18 waren bei der Prüfung. Da wird der Führerschein quasi blanko ausgestellt und der Prüfer kann dann bei der Prüfung selbst eintragen, an welchem Tag diese abgelegt wurde.
Wenn man den Führerschein verliert oder die Prüfung vor dem 18. Geburtstag abgelegt hat, wird der Führerschein schon so gedruckt, dass das Datum hinter der Führerscheinklasse erscheint.
Jedenfalls dürfen kanadische Ämter das nicht akzeptieren, dass das Datum mit Hand eingetragen wurde und wir müss(t)en unseren Führerschein übersetzen lassen. Auch der internationale gilt in diesem Fall nicht als Dokument für diese Stelle.
Also müssten wir jetzt die Übersetzung bezahlen, den kanadischen Führerschein und dann wahrscheinlich das deutsche Amt, damit wir unseren deutschen Führerschein wieder kriegen.
Wir haben uns dagegen entschieden!

Ist mal wieder so 'ne typische Backpacker-Situation. Für alle die denken, dass es in Deutschland kompliziert ist: Nein! Das ist ganz normal. Solche Prozedere gibt es in allen (westlich geprägten) Ländern.

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